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Wussten Sie schon ...?!

Was wäre unsere Welt ohne die amüsanten „Vertälleken“ und Anekdoten? Zwar sagt man dieser Erzählform nach, die Geschichten seien frei erfunden, doch immer findet sich darin auch ein Fünkchen Wahrheit wieder.

Die folgenden Informationen sind genau solche kleinen Geschichten zum Schmunzeln - und eben auch mit der nötigen Portion Wahrheit!

Viel Spaß beim Lesen!

"Dann geh' doch dahin, wo der Pfeffer wächst!"

„Dann geh' doch dahin, wo der Pfeffer wächst!“ Damit möchte man jemanden am liebsten möglichst weit weg von sich wissen, um ihm nie wieder zu begegnen. Die Franzosen beherrschten zum Beispiel die Kolonie „Französisch- Guyana“ im Norden Südamerikas und unterhielten dort eine Strafkolonie für die besonders 'schweren Jungens'. Entsprechend rauh und hart war der Strafvollzug und wünschte man jemanden dorthin, wo der Pfeffer wächst, dann wähnte man ihn am liebsten in solch einem Straflager. Die Hauptstadt von Französisch- Guyana ist übrigens Cayenne. Hier liegt der Bezug zum Pfeffer schon im Namen. Neben Guyana zählen Madagaskar, Teile von Afrika, Vietnam, Teile von Indien und Ostasien sowie weitere Gebiete in den Tropen und rings um den Äquator zu den Vegetationszonen, in denen Pfeffersträucher besonders gut gedeihen.  

Wir kennen in der Hauptsache den grünen ( unbehandelten, frischen) Pfeffer, der meist in eine Lake eingelegt im Handel erhältlich ist. Durch Trocknung färbt sich der vormals grüne Pfeffer schwarz. Außerdem gibt es noch den weißen Pfeffer. Das sind schwarze Pfefferbeeren, die durch längeres Einweichen von der äußeren Schale befreit werden und daher die weiße Farbe annehmen. Die roten und rosa Pfefferbeeren entstammen einer anderen Sorte und sind etwas seltener. Allen Pfeffersorten gemein ist, das sie zu den teuren Gewürzen zählen. Im Mittelalter wurden ihretwegen Handelsstraßen gebaut, Kriege geführt und das Gewicht in Gold aufgewogen. Händler, deren Reichtum auf den Vertrieb von Pfeffer zurück zu führen war, bekamen den Spitznamen 'Pfeffersäcke'.

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"Der muss auch überall seinen Senf dazugeben!"

„Der muss auch überall seinen Senf dazugeben!“ Diese Redewendung ist heutzutage nicht unbedingt freundlich gedacht, denn sie umschreibt die ungebetene und meist auch unpassende Meinungsäußerung von jemandem, der sich unaufgefordert in das Gespräch anderer Menschen einmischt. Dabei gehört de Senf eigentlich zu den vielseitigen Würzmitteln, mit denen vielen Speisen erst der richtige Pfiff verpasst werden kann.

Bis zum 15. / 16. Jahrhundert standen den Köchen und Köchinnen in mitteleuropäischen Küchen noch nicht viele Möglichkeiten zur Verfügung, dem Essen eine gewisse würzige Schärfe zu verleihen. Pfeffer und Chilli wurden erst mit dem Ausbau der Handelswege aus fernen Ländern eingeführt. Doch die robuste Senfsaat gedeiht auch ohne weiteres in Europa. Vermahlen mit Salz, vermengt mit Essig und diversen Kräutern, gereift in großen Steinguttöpfen und abgeschmeckt mit Honig hat der Senf seine Stellung in der Küche bis heute nicht verloren und machte vor allem im Wirthaus jede Mahlzeit ein wenig wertvoller.

Mancher Wirt gab aber auch ungefragt eine Portion zum bestellten Essen hinzu, um eventuelle Defizite hinsichtlich Qualität und Geschmack zu übertünchen - ungeachtet dessen, ob der Senf nun zum jeweiligen Gericht passend war oder nicht. Er gab eben immer seinen Senf dazu. Fleißige Wirtshausbesucher werden auch sicher heute noch den einen oder anderen Wirt kennen, der sogar beim Gespräch am Tresen ungefragt seinen Senf sogar verbal dazugibt.

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Pasta selbermachen

Für selbstgemachte Nudeln sind eigentlich nur 2 Dinge wichtig: 1. braucht es nur wenige Zutaten zum großen Genuss, und 2. braucht man dafür relativ viel Zeit und Geduld, doch dafür kann man im Haushalt eventuell vorhandene Kinder hervorragend mit in den Küchenspaß einbeziehen, je nach Nudelteigmenge für längere Zeit kreativ beschäftigen und zum Nudelkönig machen. Zeit und z.T. sogar Langeweile sind im Moment allerorten genug vorhanden - beim Mehl oder Hartweizengries müsste man eventuell planen. In Zeiten der durch Corona auferlegten Pflicht zur Entschleunigung garantiere ich Ihnen aber: Der nächsten Dose Nudeln in Tomatensauce mit fleischhaltiger Füllung eines marktführenden Herstellers werden die lieben Kleinen beim Öffnen und Erhitzten zwar zunächst noch mit Ehrfurcht gegenüber stehen, beim anschließenden Verzehr aber schnell den enormen Geschmacksunterschied zwischen 'frisch und selbstgemacht aus hochwertigen Zutaten' und 'Dosenfutter' feststellen. Also auf geht's - wer wird demnächst bei Ihnen zu Hause zum Nudelkönig gekrönt?

Nudelteig (ohne Ei)

  • 400g Mehl Mehl Typ Typ 405 oder alternativ 200g Hartweizengries/200g Mehl Typ 405
  • 1TL Salz
  • 1 EL Olivenöl nativ extra
  • etwa 400ml Wasser

Nudelteig (mit Ei)

  • 400g Mehl
  • 1TL Salz
  • 1EL Olivenöl nativ extra
  • 4 Eier

Die Zutaten verkneten, den Teig zur Kugel formen und in ein feuchtes Tuch oder in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. So kann sich das Mehl mit der Flüssigkeit verbinden und aufquellen. Wer hat, kann nun schon die Nudelmaschine am Tisch befestigen oder ein einfach ein Backbrett mehlen und das Nudelholz bereitlegen. Den Teig portionsweise durch die Walzen der Nudelmaschine durchkurbeln. Mit der breitesten Walzeneinstellung beginnen. Jedes durchgewalzte Teigstück wieder zusammenlegen und noch mindestens 5x durchkurbeln bevor die nächst schmalere Walzenstellung gewählt wird. Wenn der Teig homogen wirkt und die gewünschte Stärke erreicht hat, dann mit der Schneidewalze durchziehen. Die fertigen Nudeln auf ein Backpapier ablegen. In der Slow-Food Version die gewünschte Teigstärke mit dem Nudelholz ausrollen und die Kinder mit dem Pizzaroller je nach Motivation und Geduld Tagliatelle, Spaghetti oder Farfalle ausschneiden lassen. Letzteres sind kleine Quadrate, die mittig ein wenig zusammengerafft werden. Ganz fleissige Pastaköche füllen eine Hälfte der kleinen Quadrate mit einem Klecks einer vorab selbstgekochten dicken Hackfleischsauce und klappen die freie Teigseite um. Sorgfältiges Andrücken der beiden Teigflächen nicht vergessen, sonst gibt es nur eine Riesensauerei! Wer möchte, der darf auch ganz kreativ zu den Ausstechförmchen der Weihnachtsplätzchen greifen. Ich garantiere Ihnen, das Machen dauert auf jeden Fall erheblich länger als das spätere Aufessen! Die derart erstellten Nudeln nur noch ganz kurz (etwa 1-3 Minuten) in einem großen Topf mit siedendem Salzwasser ziehen lassen. Wer möchte, kann die fertigen Pasta noch kurz in einer Pfanne mit zerlassener Butter oder Olivenöl schwenken. Wer auch am nächsten Tag noch nicht das Haus verlassen muss, der darf das Fett gerne noch mit frischem Knoblauch aromatisieren. Danach empfiehlt es sich, die Küche zu putzen…..

Wer nicht ganz so viel Zeit und Lust dazu hat, keine Kinder beschäftigen muss oder diese anderweitig beschäftigt sind, der nimmt einfach die Nudeln und die passenden Sugo von 'schenken & genießen ' - die sind nämlich genauso lecker und schmecken absolut wie selbstgemacht!

Guten Appetit!

Pasta und Saucen im Shop

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